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Fotoausstellung "Alberto Giacometti im Bergell"

Die Präsenz Alberto Giacomettis im Bergell, dem Tal seiner Herkunft, wird oft mit bekannten Bildern verbunden, die ihn im Atelier in Stampa zeigen. Diese Fotografien, die in den letzten Lebensjahren des Künstlers von namhaften Fotografen aufgenommen wurden, haben das Bild Giacomettis bei der Arbeit im Atelier seines Vaters Giovanni, neben dem Elternhaus, fest im öffentlichen Gedächtnis verankert.

Die vom Centro Giacometti zum 125. Geburtstag des Künstlers (2026) organisierte Fotoausstellung lädt dazu ein, den Blick über diesen heute fast schon sagenumwobenen Ort hinaus zu richten. Sie eröffnet neue Perspektiven auf weitere Orte, Zeiten und Erlebnisse, die Giacomettis Leben im Bergell geprägt haben.

Die Schau zeigt seine Kindheit in Borgonovo und Stampa, das zweite Familienhaus mit Atelier in Capolago sowie die frühe Verbundenheit mit der Berglandschaft, die durch Spiele und Spaziergänge entstand. Dazu kommen Bootsfahrten auf dem Silsersee und Besuche bei Freunden im nahen Engadin. So entsteht eine persönliche und lebensnahe Erzählung, getragen von engen Beziehungen zu Eltern, Brüdern, Ottilia, Verwandten und Freunden.

Die Ausstellung ist keine blosse Ansammlung von Bildern, sondern ein sorgfältig erarbeitetes fotografisches Projekt. Es ist eng mit der Lebensgeschichte Giacomettis und mit dem Tal verbunden, das er sein Leben lang immer wieder aufsuchte. In dieser Form ist dies fast einmalig: Giacometti gehört zu den Künstlern des 20. Jahrhunderts, die schon von klein auf an ihrem Geburtsort fotografisch festgehalten wurden – lange bevor er zu einer bedeutenden Figur der Kunstgeschichte wurde.

Begleitend zur Ausstellung präsentiert das Centro Giacometti ein besonderes Set von fünf Fotopostkarten aus der Ausstellung, nummeriert von 1 bis 500. Diese limitierte Ausgabe ruft das Bergell Alberto Giacomettis in Erinnerung und ermöglicht es, ein echtes Stück seiner Geschichte mit nach Hause zu nehmen.

Die Vorschau der Ausstellung erfolgt am Samstag, den 16. Mai 2026 um 15.00 Uhr, im Rahmen von ARTipasto Programm:
Präsentation der Ausstellung durch Marco Giacometti, Ausstellungskurator.
Es folgen Gedanken zur Bedeutung des Kulturerbes von Valérie Favre Accola, Standespräsidentin des Kantons Graubünden. 
Anschliessend: Besuch der Ausstellung und Apéro.

 

Fotos: (c) Stiftung Ernst Scheidegger-Archiv

Mit Unterstützung von:

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