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Die Giacomettis von Lavin: Eine Zuckerbäckerdynastie

Bericht von Renato Tomassini in Labregaglia.ch lesen

Vor 100 Jahren liess sich der Bergeller Mario Giacometti aus der Palü in Lavin nieder. Gemeinsam mit seiner Frau Neisa Defila gründete er ein Geschäft, das Krisen und Veränderungen überstand und sich zu einem erfolgreichen Familienbetrieb entwickelte. Die Spezialitäten der Furnaria Pastizaria Giacometti werden heute in der ganzen Schweiz geschätzt und verkauft. Inzwischen führt die vierte Generation mit Miranda und Arthur Thoma-Giacometti die Familientradition weiter.

Am Anlass vom 11. August 2028 im Salone Giacometti in Stampa stellte Robert Giacometti im Heimatdorf seiner Familie die Geschichte der Furnaria Pastizaria Giacometti vorstellen. Grundlage seines Vortrags bildet die Familienchronik, die anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums erschienen ist. Erika Bodenwünkler sprach  über die Familie Defila, mit besonderer Berücksichtigung von Anna Defila geborene Cantieni. Begleitet wurden sie, Silvia Egler, Mitautorin des Büchleins, sowie von mehreren Familienmitgliedern, darunter von den jetzigen Betreibern des Betriebs, Miranda Giacometti und Arthur Thoma. Letzterer informierte die Zuhörerinnen und Zuhörer über die neuesten Entwicklungen in ihrem Betrieb in Lavin. 

Der Anlass bot zugleich Gelegenheit, zahlreiche Zweige der weitverzweigten Familie wieder zusammenzubringen. Dazu gehörten die Familien von Aurelio, Dario und Mario Wazzau, Ursulina Gianotti-Wazzau, Alberto Giacometti von Coltura, Tilli Negrini sowie Cornelio Crüzer. Die zum Firmenjubiläum erschienene Chronik konnnte vor Ort erworben werden. Ausserdem offerierten die Giacomettis von Lavin einige der berühmten Spezialitäten zur Degustation.